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Als der Nikolaus in den KINDERtiergarten kam...

     Als es am Abend des 6. Dezember an der KINDERtiergartentür klopfte,
klopften die Herzen der Kinder nicht weniger laut,
denn alle wussten: "Jetzt kommt der Nikolaus!"
     Ein helles Glöckchen erklang beim Hereinschreiten des heiligen Mannes,
dem mit dumpfen Schritten Knecht Ruprecht folgte,
ein finsterer Gesell.
     Atemlos verfolgten die Kinder den Auftritt der beiden Gestalten
und dem ersten der aufgerufenen Kinder verschlug es auch prompt die Sprache.
     Auf die Frage des Nikolauses:
"Wie alt bist Du denn mein Kleiner?",
folgte eisernes Schweigen, bis aus dem Hintergrund ein Freund zu Hilfe eilte
und mit heller Kinderstimme verkündete:
"Halb drei!"
     Da schüttelte es den Nikolaus vor Lachen
und sein Knecht Ruprecht,
der ja eigentlich finster drein schauen sollte
musste sich schnell zur Seite drehen,
doch auch von hinten sah man ganz genau,
wie es selbst ihn schüttelte vor Vergnügen.
     Da wussten die Kinder,
dass auch im Himmel gelacht werden durfte
und ein jeder wollte nun den Bischofsstab vom heiligen Nikolaus halten,
denn wer vor Lachen Tränen in den Augen hat,
den muss niemand fürchten...




Wie Küken "Frostie" zu seinem Namen kam...

Wir waren gerade mitten im Umzugsfieber
und die Kisten und Kartons
stapelten sich in den Gängen.
Der alte KINDERtiergarten war uns
einfach zu klein geworden,
die Eltern brauchten
mehr Parkplätze,
die Kinder einen Wald 
und die Tiere größere Wiesen.
Nach endloser Suche
wurden wir schließlich fündig
und wir packten unsere sieben Sachen.
Viele Kinder, viele Tiere, viele Möbel
und ein riesiges Klavier
warteten darauf,
vom alten in den neuen KINDERtiergarten 
gebracht zu werden.
Und mitten drin,
in diesem gut organisierten Durcheinander
fiel unserer Mamahenne
nichts besseres ein,
als klammheimlich
ein Ei beiseite zu legen,
sich darauf zu setzen
und fröhlich vor sich hin zu brüten.
Nun war es auch schon einerlei,
ob wir eine einzelne Mamahenne 
in ihrem Strohnest
in die Transportbox setzten,
oder ob wir sie gewähren ließen
und so taten,
als ob wir die heimliche Eierschmuggelei
nicht bemerken würden.
Dachten wir...
Denn nachdem Mamahenne
eine Woche lang ihr Einzelei
liebevoll warm gehalten hatte,
war es soweit: Hühnerumzugstag!
Noch vorsichtiger als vorsichtig
hoben wir die Bruthenne
samt Nest und verstecktem Ei
in die Transportbox.
Und weil wir nicht nur vorsichtige,
sondern auch neugierige Eierpaten waren,
fühlten wir mit unseren Fingerspitzen
unter das warme Gefieder von Mamahuhn,
um zu sehen,
ob mit dem Nachwuchs
auch alles in Ordnung sei.
Doch da war nichts!
Nichts unter den Brustfedern,
nichts unter den Schwanzfedern,
nichts unter dem rechten Flügel
und unter dem linken Flügel
erst recht nichts.
Das angebrütete Schmuggelei hatte
sich scheinbar in Luft aufgelöst.
Unsere zunehmend hektischere Suche
war nicht unbemerkt geblieben.
Immer mehr Kinder
scharten sich um uns und rätselten,
wo das vermisste Ei abgeblieben sein könnte.
Bis schließlich auch das letzte Kind
unsere Suche bemerkte
und die ganze Aufregung nicht verstand.
"Nach den Eiern braucht ihr
nicht zu suchen," beruhigte es uns
"die habe ich schon heute morgen
eingesammelt und stellt euch vor,
ein Ei habe ich
direkt unter der Mamahenne gefunden..."
Während wir noch
mit weit aufgerissenen Augen
den Ausführungen des Kindes lauschten,
stellte bereits jemand die entscheidene Frage:
"Wo hast Du die Eier denn hingebracht?"
"In den Kühlschrank natürlich."
antwortete das Kind und in seiner Betonung
schwang der ganze Stolz darüber mit,
dass es selbstverständlich wusste,
dass Hühnereier am besten im Kühlschrank
aufbewahrt wurden.
Was es hingegen nicht verstand
war die Aufregeung, mit der nun alle in die Küche zum Kühlschrank rannten.
Ganze sechs Eier lagen dort im Kühlfach
und alle waren sie braun,
leicht gesprenkelt und gleich groß.
Unmöglich zu sagen,
welches davon das bereits bebrütete Ei war.
Kurz entschschlossen wanderten alle sechs Eier vom Kühlschrank zurück in den Hühnerstall
und dort unter das wärmende Gefieder von Mamhuhn.
Und Mamahuhn
war immer noch aufs Brüten versessen.
Sie stand kurz auf und blickte 
auf ihr Gelege,
welches sich nun beträchtlich vergrößert hatte,
nur um es sich kurz darauf
in aller Ruhe 
auf allen sechs Eiern bequem zu machen.
So zog Mamahenne mit ihrem stolzen Gelege
vom alten in den neuen KINDERtiergarten um.
Knapp zwei Wochen später schlüpfte
ein einziges Küken
und wir nannten es "Frostie".
"Frostie", das Küken, das aus der Kälte kam...